Lange habe ich kein Netzfundstück mehr präsentiert, aber nun ist es soweit. Einigen vielleicht schon bekannt: Ludger Winter. Ohne es zu ahnen gelingt ihm eine virale Meisterleistung. Die Netzgemeinde, so auch ich, helfen ihm kräftig dabei.
Er ist schlimm, total drüber, einfach unfassbar, man kann sich nicht entscheiden, ob man lachen oder weinen soll; weggucken und fremdschämen ist auch noch eine Überlegung. Ich möchte hier eine Sammlung seiner Videos präsentieren. Seine Webseite kann ich auch nur jedem ans Herz legen. Denn Ludger macht alles!! Tapezieren, makeln mit Immobilien, Rentenberatung, Urlaubsberatung, Malkurse, Raumausstatter… und natürlich Webdesign der allerbesten Sorte. Seine Künste zur mobilen Ansicht seiner Seite lassen leider zu wünschen übrig, da alles in Flash programmiert ist. Kennt er womöglich das iOS / Flash Problem nicht? Jedenfalls sieht seine Seite auf dem iPad so aus:
Im zweiten Video stellt er politische Forderungen. Einfach toll. Mir fällt sooooo viel dazu ein, aber den muss man einfach selber sehen. Die Youtube-Kommentare sind auch recht eindeutig, so dass in den neuen Videos die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Erstaunlich, dass dieses Genie diese Funktion tatsächlich kennt und gekonnt einsetzt.
Unfassbar ist, dass er durch die immensen Klickzahlen glaubt, alles richtig gemacht zu haben, um erfolgreich zu sein. Ich würde gerne mal wissen, besitzt hier einer eine original Ludger Webseite? Oder hat schon andere Ludger-Dienste in Anspruch genommen? Gerne in den Kommentaren melden.
Durch den “Erfolg” angespornt hat Ludger nun die nächste Geschäftsidee und möchte nun gegen Bezahlung kleine Werbevideos drehen. Eben wurde das Erste online gestellt. Man beachte auch die fachmännische Beschilderung auf dem Tisch. Was mich auch beschäftigt hat, wohin guckt denn der gute Mann? Jedenfalls nicht in die Kamera. Und was macht der kleine Weihnachtsbaum auf dem Schreibtisch? Aber da gibt es so einige Fragen, die beantwortet werden müssten. Einfach genial. Leider kann ich das erste Werbe-Video nicht einbetten, daher ein Link.
P.S. Wenn du (Ludger) dieses hier lesen solltest und womöglich den Begriff “Viral” nicht kennst, guckst du hier Wikipedia-Artikel.
Ich habe vom 2. bis 4. Mai meine erste re:publica besucht. Dieses Jahr wurde das Event zum ersten Mal in der STATION-Berlin (ehemaliger Bahnhof) veranstaltet. Der Umfang der Veranstaltung war atemberaubend: Über 4.000 Teilnehmer und über 250 Speaker auf 8 Bühnen. Die Sessions waren thematisch sehr vielfältig: Das Internet wurde aus jedem Blickwinkel betrachtet. Der eigene “Fahrplan” musste gut geplant sein, weil man sich immer zwischen mehreren interessanten Themen entscheiden musste. Die Sessions waren sehr interaktiv gestaltet, da meist Zwischenfragen aus dem Publikum erlaubt und erwünscht waren. Die diesjährige Veranstaltung stand passenderweise unter dem Motto Act!on.
Leider waren einige Sessions zu allgemein gehalten und kratzten nur an der Oberfläche. Hier hätte ich mir manchmal mehr Hintergrund- und Detailinformationen gewünscht. Ein weiteres Problem war, dass der angekündigte Titel manchmal die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Aber ich möchte überhaupt nicht “nölen”, denn die Veranstaltung war für mich ein voller Erfolg.
Ich habe meine Sessions “oldschool” mit dem offline Plan organisiert und ganz altmodisch meine Favoriten eingekreist. Weiterlesen →
Ich habe ein wenig am Design geschraubt und meine Home Screen Buttons für iOS und die verschiedenen Auslösungen angepasst. Für meinen Blog und für elschpa sind nun tolle Icons für alle iDevices vorhanden.
Damit auch ihr dieses tolle Feature für eure Seiten nutzen könnt möchte ich hier eine kurze Anleitung anfügen.
Erst einmal muss man sich entscheiden, ob man nur ein Icon (eine Größe) für alle Geräte anbieten möchte, oder direkt mehrere Größen für die einzelnen Apple Display Auflösungen. Um ein Icon für die Website anzulegen, muss eine Icon-Datei im PNG-Format im Root-Verzeichnis mit der Bezeichnung: “apple-touch-icon.png” oder “apple-touch-icon-precomposed.png” abgelegt werden. Wenn der Zusatz “precomposed” verwendet wird, werden keine Effekte hinzugefügt.
Ich wurde in der letzten Zeit öfters (auch aus dem Ausland!) wegen meines Yoko Child Themes angeschrieben und um Hilfe gebeten. Kurz zur Erklärung, ich nutze das Yoko Theme von elmastudio. Das Theme ist wirklich gut ausgestattet, hatte aber einen großen Makel: drei Spalten (zwei Sidebars). Leider konnte man das auch nicht ändern, ohne selber Hand an zu legen. Daher habe ich mir ein eigenes Child Theme gebastelt. Dabei war mir nicht bewußt, dass anscheinend so viele daran interessiert sind.
Aber erstmal möchte ich die Idee von Child Themes kurz erläutern. Ab WordPress 3.0 wurde die Funktion der Child Themes integriert. Child Themes sind besonders praktisch, wenn man ein spezielles Theme an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte ohne das eigentliche Theme zu verändern. Bei einem Update des Hauptthemes (Parent Themes) können nämlich so die eigenen Anpassungen nicht verloren gehen. Ein eigenes Child Theme anzulegen ist eigentlich überhaupt nicht kompliziert. Elmastudio hat zur genauen Einrichtung eine gute Anleitung veröffentlicht, die ich jedem nur empfehlen kann. Mit einem Child Theme kann man komplett eigene Ideen umsetzen. Egal wie umfangreich, das eigentliche Theme bleibt unangetastet und kann unbeschadet ein Update erfahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur das Aussehen (style.css) oder auch andere Funktionen (z.B. functions.php) verändern bzw. ergänzen möchte.
Ich möchte hier mein persönliches Child Theme vorstellen und allen zur Verfügung stellen (kann aber natürlich keine Garantie für den reibungslosen Einbau übernehmen). Ich habe drei Dateien angepasst, die ich hier kurz vorstellen möchte:
Ende der 90er Jahre begann eines der größten Probleme der jüngeren Musikbranche überhaupt: Filesharing.
Hierbei werden digital gespeicherte Informationen, wie z.B. Computer Programme, Audio- oder Videodateien, Dokumente oder auch elektronische Bücher bereitgestellt. Ein Grund für die plötzliche Explosion dieser Dienste war die stetige Erhöhung der Bandbreite und die fallenden Preise (z.B. Entmonopolisierung in Deutschland). Dateien können dabei mittels mobiler Speichermedien, mittels Server als Teil eines Netzwerks, über verlinkte Dokumente als Teil des Internets oder durch den Gebrauch der sog. “Peer-to-Peer” (P2P) Netzwerke ausgetauscht werden.
Filesharing an sich stellt noch keine illegale Aktivität dar. Die ständig wachsende Popularität des MP3 Musikformats in den späten 90er Jahren führte indes zur Entstehung des Napster Netzwerkes. Diese günstigen Bedingungen führten somit zu einer immensen Zunahme des Austausches elektronischer Dateien. Dabei vergaß die begeisterte Community, dass es sich hierbei um illegale Datentransfers handelte, da es ein Austausch urheberrechtlich geschütztem Material ohne Genehmigung war. Obwohl in der Folge der sehr beliebte Trendsetter Dienst Napster per gerichtlichem Beschluss seine Aktivitäten einstellen musste, war das Entstehen zahlreicher Nachfolger wie Gnutella, Kazaa, eDonkey, emule oder BitTorrent nicht zu verhindern. Klar sollte sein, dass Musik, die Menschen produzieren, nicht kostenlos im Netz “getauscht” werden darf. Viele verdienen nämlich hiermit ihre Brötchen. Und die Liste der Verdiener eines Musikstückes ist sehr lang: Künstler, Label, Handel, Vertrieb, GEMA, Herstellung und natürlich auch der Staat (MwSt). Daher kann und sollte Musik nicht kostenlos sein. Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass einige Musiker durch den Boom dieser Netzwerke auch profitiert haben. Dabei ist die komplizierte Frage zu beantworten, gibt es einen Zusammenhang zwischen Filesharing und sinkenden Verkaufszahlen? Eine abschließende Beurteilung kann und möchte ich hier jedoch nicht abgeben. Eigentlich sollten diese illegalen Netzwerke auch nicht Gegenstand meines Artikels sein. Jedoch muss man sich fragen, warum hat die Musikbranche (ähnliches gilt übrigens auch für die Filmbranche) jahrelang die “Piraten” bekämpft” und den Trend zur Download Musik verschlafen? Die Gesellschaft ist im ständigen Wandel und gerade damals deutete sich recht deutlich an, dass viele gerne bequem von zu Hause aus, egal zu welcher Uhrzeit einkaufen wollten. Einer der ersten war mal wieder Steve Jobs, der diesen Trend früh erkannte und den iTunes Music Store 2003 startete. Er wußte wie so oft im Vorhinein was wir später unbedingt haben möchten. Die Erfindung des iPods ist eine geniale Idee, um die Käufer an iTunes zu binden und Musik zu verkaufen. Dieser Geniestreich ging ja bekanntlich auch auf und iTunes ist der größte Musikhändler.
Ich möchte von meiner Erfahrung im Baumarkt berichten. Leider äußert man in dieser Branche oft nur Kritik und behält Lob für sich. Das möchte ich hiermit ändern und meine heutiges Erlebnis im TOOM Markt Münster kundtuen. Ich musste einen Schlauch kaufen, um meine Heizung mit Wasser aufzufüllen. Nach einer sehr guten und freundlichen Beratung zur Wahl der passenden Anschlüsse wurde ich von der Badabteilung in die Gartenabteilung verwiesen, um den Schlauch auszuwählen. Dort war ich dann mit der großen Auswahl überfordert. Somit machte ich mich auf die Suche nach Hilfe. Leider war mittagsbedingt nur der Azubi anwesend, der nicht viel mehr Ahnung hatte als ich. Das fehlende Fachwissen störte mich keineswegs, denn jeder fängt mal klein an und muss Know How und Erfahrung erst mit der Zeit aufbauen. Meine kleine Kritik an dieser Stelle ist nur: Man sollte einen jungen Azubi nicht alleine die Gartenabteilung managen lassen. Ich habe ihn explizit gefragt, ob er sich vergewissern könnte, ob es wirklich keinen passenden Schlauch für mich geben würde. Er verneinte mit dem Hinweis, dass alle zu Tisch wären. Aber er “war sich sicher”. Ich zweifelte seine Aussage stark an, wußte es jedoch nicht besser. Das Problem war nur das ich diesen Schlauch dringend brauchte. Daher begab ich mich wieder zurück in die Badabteilung und fragte den netten Herren von vorhin wiedermals um Hilfe. Dieser zögerte keinen Augenblick und verließ seine Abteilung und folgte mir in die Gartenabteilung. Das hatte ich erhofft, aber nicht erwartet, denn meine bisherigen Baumarkt-Erfahrungen besagten, dass jeder Mitarbeiter sich nur für die eigene Abteilung verantwortlich führt. Sein Engagement hat mich überrascht. Er konnte mich schlussendlich vollständig zufrieden stellen und gleichzeitig dem Azubi auch noch etwas beibringen (win-win Situation). Beim Gang zur Kasse überlegte ich mir, dass dieser positive Vorfall auch honoriert werden muss und notierte mir seinen Namen. Ihm war das schon etwas peinlich, aber ich denke er hat sich gefreut. Gesagt getan, zu Hause angekommen habe ich mich sofort ans Werk gemacht und über das TOOM Webformular meine Geschichte an die Zentrale geschickt und den Mitarbeiter explizit erwähnt und gelobt. Erstaunlich schnell kam dann auch schon die Antwort, mit dem Dank für meine lobenden Worte. Meine mail wurde auch an den Marktleiter weitergeleitet, der sich dann bei dem engagierten Mitarbeiter bedanken wird (wurde mir so mitgeteilt). Das hat mich sehr gefreut, denn gute Arbeit sollte immer honoriert werden. Nach dem Zusammenbau meines Schlauches stellte sich zusätzlich heraus, alle Komponenten passen (Heizung erfolgreich befüllt)!
Auch ich möchte mich auf diesem Weg nochmals explizit für die sehr freundliche, hilfsbereite und kompetente Beratung bedanken. Mein Motto des Tages: Engagement kennt keine Abteilungsgrenzen!
Der Münsteraner bietet frisch gerösteten Kaffee, Espresso, andere Kaffeespezialitäten, Kakao und Chai Latte an seinem Fahrradcafé an. Normalerweise steht der Kaffeefreund vor der Sankt Josefs-Kirche am Südpark. Neuerdings findet man ihn auch Mittwochs und Samstags am Münsteraner Wochenmarkt am Domplatz. Auch private oder betriebliche Buchungen für Veranstaltungen sind möglich.
Anlässlich seines 2. Geburtstages habe ich dieses kleine Filmchen gedreht. Ich hoffe es gefällt euch? Gerne kommentieren!