Ludger Winter – die virale Lichtgestalt

11. Mai 2012 von elschy | Keine Kommentare

Lange habe ich kein Netz­fund­stück mehr präsen­tiert, aber nun ist es soweit. Einigen vielle­icht schon bekannt: Ludger Winter. Ohne es zu ahnen gelingt ihm eine virale Meis­ter­leis­tung. Die Netzge­meinde, so auch ich, helfen ihm kräftig dabei.

Er ist schlimm, total drüber, einfach unfassbar, man kann sich nicht entscheiden, ob man lachen oder weinen soll; weggucken und fremd­schämen ist auch noch eine Überlegung. Ich möchte hier eine Samm­lung seiner Videos präsen­tieren. Seine Webseite kann ich auch nur jedem ans Herz legen. Denn Ludger macht alles!! Tapezieren, makeln mit Immo­bilien, Renten­ber­atung, Urlaub­s­ber­atung, Malkurse, Raumausstatter… und natür­lich Webde­sign der allerbesten Sorte. Seine Künste zur mobilen Ansicht seiner Seite lassen leider zu wünschen übrig, da alles in Flash program­miert ist. Kennt er womöglich das iOS / Flash Problem nicht? Jeden­falls sieht seine Seite auf dem iPad so aus:

Im zweiten Video stellt er poli­tische Forderungen. Einfach toll. Mir fällt sooooo viel dazu ein, aber den muss man einfach selber sehen. Die Youtube-Kommentare sind auch recht eindeutig, so dass in den neuen Videos die Kommen­tar­funk­tion deak­tiviert wurde. Erstaunlich, dass dieses Genie diese Funk­tion tatsäch­lich kennt und gekonnt einsetzt.

Unfassbar ist, dass er durch die immensen Klick­zahlen glaubt, alles richtig gemacht zu haben, um erfol­greich zu sein. Ich würde gerne mal wissen, besitzt hier einer eine orig­inal Ludger Webseite? Oder hat schon andere Ludger-Dienste in Anspruch genommen? Gerne in den Kommentaren melden.

Durch den “Erfolg” ange­s­pornt hat Ludger nun die nächste Geschäft­sidee und möchte nun gegen Bezahlung kleine Werbe­v­ideos drehen. Eben wurde das Erste online gestellt. Man beachte auch die fach­män­nische Beschilderung auf dem Tisch. Was mich auch beschäftigt hat, wohin guckt denn der gute Mann? Jeden­falls nicht in die Kamera. Und was macht der kleine Weih­nachts­baum auf dem Schreibtisch? Aber da gibt es so einige Fragen, die beant­wortet werden müssten. Einfach genial. Leider kann ich das erste Werbe-Video nicht einbetten, daher ein Link.

P.S. Wenn du (Ludger) dieses hier lesen soll­test und womöglich den Begriff “Viral” nicht kennst, guckst du hier Wikipedia-Artikel.

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8. Mai 2012
von elschy
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re:publica 2012

Ich habe vom 2. bis 4. Mai meine erste re:publica besucht. Dieses Jahr wurde das Event zum ersten Mal in der STATION-Berlin (ehema­liger Bahnhof) veranstaltet. Der Umfang der Veranstal­tung war atem­ber­aubend: Über 4.000 Teil­nehmer und über 250 Speaker auf 8 Bühnen. Die Sessions waren thema­tisch sehr vielfältig: Das Internet wurde aus jedem Blick­winkel betra­chtet. Der eigene “Fahrplan” musste gut geplant sein, weil man sich immer zwis­chen mehreren inter­es­santen Themen entscheiden musste. Die Sessions waren sehr inter­aktiv gestaltet, da meist Zwis­chen­fragen aus dem Publikum erlaubt und erwün­scht waren. Die diesjährige Veranstal­tung stand passender­weise unter dem Motto Act!on.
Leider waren einige Sessions zu allge­mein gehalten und kratzten nur an der Ober­fläche. Hier hätte ich mir manchmal mehr Hintergrund- und Detail­in­for­ma­tionen gewün­scht. Ein weit­eres Problem war, dass der angekündigte Titel manchmal die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Aber ich möchte überhaupt nicht “nölen”, denn die Veranstal­tung war für mich ein voller Erfolg.

Ich habe meine Sessions “oldschool” mit dem offline Plan organ­isiert und ganz altmodisch meine Favoriten eingekreist. Weit­er­lesen →

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26. April 2012
von elschy
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iOS Home Screen Icon

Ich habe ein wenig am Design geschraubt und meine Home Screen Buttons für iOS und die verschiedenen Auslö­sungen angepasst. Für meinen Blog und für elschpa sind nun tolle Icons für alle iDevices vorhanden.

Damit auch ihr dieses tolle Feature für eure Seiten nutzen könnt möchte ich hier eine kurze Anleitung anfügen.

Erst einmal muss man sich entscheiden, ob man nur ein Icon (eine Größe) für alle Geräte anbi­eten möchte, oder direkt mehrere Größen für die einzelnen Apple Display Auflösungen. Um ein Icon für die Website anzulegen, muss eine Icon-Datei im PNG-Format im Root-Verzeichnis mit der Beze­ich­nung: “apple-touch-icon.png” oder “apple-touch-icon-precomposed.png” abgelegt werden. Wenn der Zusatz “precomposed” verwendet wird, werden keine Effekte hinzuge­fügt.

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free download button

13. März 2012
von elschy
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Child Theme für das elmastudio Yoko Theme

Ich wurde in der letzten Zeit öfters (auch aus dem Ausland!) wegen meines Yoko Child Themes angeschrieben und um Hilfe gebeten. Kurz zur Erklärung, ich nutze das Yoko Theme von elmas­tudio. Das Theme ist wirk­lich gut ausges­tattet, hatte aber einen großen Makel: drei Spalten (zwei Side­bars). Leider konnte man das auch nicht ändern, ohne selber Hand an zu legen. Daher habe ich mir ein eigenes Child Theme gebastelt. Dabei war mir nicht bewußt, dass anscheinend so viele daran inter­essiert sind.

Aber erstmal möchte ich die Idee von Child Themes kurz erläutern. Ab Word­Press 3.0 wurde die Funk­tion der Child Themes integriert. Child Themes sind beson­ders prak­tisch, wenn man ein spe­zi­elles Theme an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte ohne das eigentliche Theme zu verän­dern. Bei einem Update des Haupt­themes (Parent Themes) können nämlich so die eigenen Anpas­sungen nicht ver­loren gehen. Ein eigenes Child Theme anzu­legen ist eigent­lich über­haupt nicht kom­pli­ziert. Elmas­tudio hat zur genauen Einrich­tung eine gute Anleitung veröf­fentlicht, die ich jedem nur empfehlen kann. Mit einem Child Theme kann man komplett eigene Ideen umsetzen. Egal wie umfan­greich, das eigentliche Theme bleibt unange­tastet und kann unbeschadet ein Update erfahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur das Aussehen (style.css) oder auch andere Funk­tionen (z.B. functions.php) verän­dern bzw. ergänzen möchte.

Ich möchte hier mein persön­liches Child Theme vorstellen und allen zur Verfü­gung stellen (kann aber natür­lich keine Garantie für den reibungslosen Einbau übernehmen). Ich habe drei Dateien angepasst, die ich hier kurz vorstellen möchte:

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1. März 2012
von elschy
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Die Musikbranche im Umbruch

Ende der 90er Jahre begann eines der größten Prob­leme der jüngeren Musik­branche überhaupt: File­sharing.

Hierbei werden digital gespe­icherte Infor­ma­tionen, wie z.B. Computer Programme, Audio- oder Video­dateien, Doku­mente oder auch elek­tro­n­ische Bücher bere­it­gestellt. Ein Grund für die plöt­zliche Explo­sion dieser Dienste war die stetige Erhöhung der Band­breite und die fall­enden Preise (z.B. Entmo­nop­o­lisierung in Deutsch­land). Dateien können dabei mittels mobiler Speicher­me­dien, mittels Server als Teil eines Netzw­erks, über verlinkte Doku­mente als Teil des Inter­nets oder durch den Gebrauch der sog. “Peer-to-Peer” (P2P) Netzw­erke ausge­tauscht werden.

File­sharing an sich stellt noch keine ille­gale Aktiv­ität dar. Die ständig wach­sende Popu­lar­ität des MP3 Musik­for­mats in den späten 90er Jahren führte indes zur Entste­hung des Napster Netzw­erkes. Diese günstigen Bedin­gungen führten somit zu einer immensen Zunahme des Austausches elek­tro­n­is­cher Dateien. Dabei vergaß die begeis­terte Commu­nity, dass es sich hierbei um ille­gale Daten­trans­fers handelte, da es ein Austausch urhe­ber­rechtlich geschütztem Mate­rial ohne Genehmi­gung war. Obwohl in der Folge der sehr beliebte Trend­setter Dienst Napster per gerichtlichem Beschluss seine Aktiv­itäten einstellen musste, war das Entstehen zahlre­icher Nach­folger wie Gnutella, Kazaa, eDonkey, emule oder BitTor­rent nicht zu verhin­dern. Klar sollte sein, dass Musik, die Menschen produzieren, nicht kostenlos im Netz “getauscht” werden darf. Viele verdi­enen nämlich hiermit ihre Brötchen. Und die Liste der Verdi­ener eines Musik­stückes ist sehr lang: Künstler, Label, Handel, Vertrieb, GEMA, Herstel­lung und natür­lich auch der Staat (MwSt). Daher kann und sollte Musik nicht kostenlos sein. Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass einige Musiker durch den Boom dieser Netzw­erke auch prof­i­tiert haben. Dabei ist die komplizierte Frage zu beant­worten, gibt es einen Zusam­men­hang zwis­chen File­sharing und sink­enden Verkauf­szahlen? Eine abschließende Beurteilung kann und möchte ich hier jedoch nicht abgeben. Eigentlich sollten diese ille­galen Netzw­erke auch nicht Gegen­stand meines Artikels sein. Jedoch muss man sich fragen, warum hat die Musik­branche (ähnliches gilt übrigens auch für die Film­branche) jahre­lang die “Piraten” bekämpft” und den Trend zur Down­load Musik verschlafen? Die Gesellschaft ist im ständigen Wandel und gerade damals deutete sich recht deut­lich an, dass viele gerne bequem von zu Hause aus, egal zu welcher Uhrzeit einkaufen wollten. Einer der ersten war mal wieder Steve Jobs, der diesen Trend früh erkannte und den iTunes Music Store 2003 startete. Er wußte wie so oft im Vorhinein was wir später unbe­d­ingt haben möchten. Die Erfindung des iPods ist eine geniale Idee, um die Käufer an iTunes zu binden und Musik zu verkaufen. Dieser Geniestreich ging ja bekan­ntlich auch auf und iTunes ist der größte Musikhändler.

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27. Januar 2012
von elschy
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Baumärkte sind abhängig vom Engagement ihrer Mitarbeiter

Ich möchte von meiner Erfahrung im Baumarkt berichten. Leider äußert man in dieser Branche oft nur Kritik und behält Lob für sich. Das möchte ich hiermit ändern und meine heutiges Erlebnis im TOOM Markt Münster kundtuen. Ich musste einen Schlauch kaufen, um meine Heizung mit Wasser aufzufüllen. Nach einer sehr guten und freundlichen Beratung zur Wahl der passenden Anschlüsse wurde ich von der Badabteilung in die Garten­abteilung verwiesen, um den Schlauch auszuwählen. Dort war ich dann mit der großen Auswahl überfordert. Somit machte ich mich auf die Suche nach Hilfe. Leider war mittags­be­d­ingt nur der Azubi anwe­send, der nicht viel mehr Ahnung hatte als ich. Das fehlende Fach­wissen störte mich keineswegs, denn jeder fängt mal klein an und muss Know How und Erfahrung erst mit der Zeit aufbauen. Meine kleine Kritik an dieser Stelle ist nur: Man sollte einen jungen Azubi nicht alleine die Garten­abteilung managen lassen. Ich habe ihn explizit gefragt, ob er sich vergewis­sern könnte, ob es wirk­lich keinen passenden Schlauch für mich geben würde. Er verneinte mit dem Hinweis, dass alle zu Tisch wären. Aber er “war sich sicher”. Ich zweifelte seine Aussage stark an, wußte es jedoch nicht besser. Das Problem war nur das ich diesen Schlauch drin­gend brauchte. Daher begab ich mich wieder zurück in die Badabteilung und fragte den netten Herren von vorhin wieder­mals um Hilfe. Dieser zögerte keinen Augen­blick und verließ seine Abteilung und folgte mir in die Garten­abteilung. Das hatte ich erhofft, aber nicht erwartet, denn meine bish­erigen Baumarkt-Erfahrungen besagten, dass jeder Mitar­beiter sich nur für die eigene Abteilung verant­wortlich führt. Sein Engage­ment hat mich überrascht. Er konnte mich schlussendlich voll­ständig zufrieden stellen und gleichzeitig dem Azubi auch noch etwas beib­ringen (win-win Situ­a­tion). Beim Gang zur Kasse überlegte ich mir, dass dieser posi­tive Vorfall auch honoriert werden muss und notierte mir seinen Namen. Ihm war das schon etwas pein­lich, aber ich denke er hat sich gefreut. Gesagt getan, zu Hause angekommen habe ich mich sofort ans Werk gemacht und über das TOOM Webfor­mular meine Geschichte an die Zentrale geschickt und den Mitar­beiter explizit erwähnt und gelobt. Erstaunlich schnell kam dann auch schon die Antwort, mit dem Dank für meine lobenden Worte. Meine mail wurde auch an den Mark­tleiter weit­ergeleitet, der sich dann bei dem engagierten Mitar­beiter bedanken wird (wurde mir so mitgeteilt). Das hat mich sehr gefreut, denn gute Arbeit sollte immer honoriert werden. Nach dem Zusam­menbau meines Schlauches stellte sich zusät­zlich heraus, alle Kompo­nenten passen (Heizung erfol­greich befüllt)!

Auch ich möchte mich auf diesem Weg nochmals explizit für die sehr freundliche, hilfs­bereite und kompe­tente Beratung bedanken. Mein Motto des Tages: Engage­ment kennt keine Abteilungs­grenzen!

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Der Kaffeefreund 2.0 – Das Fahrradkaffee aus Münster

10. Januar 2012 von elschy | Keine Kommentare

Der Münster­aner bietet frisch gerösteten Kaffee, Espresso, andere Kaffeespezial­itäten, Kakao und Chai Latte an seinem Fahrrad­café an. Normaler­weise steht der Kaffeefreund vor der Sankt Josefs-Kirche am Südpark. Neuerd­ings findet man ihn auch Mittwochs und Samstags am Münster­aner Wochen­markt am Domplatz. Auch private oder betriebliche Buchungen für Veranstal­tungen sind möglich.

Anlässlich seines 2. Geburt­stages habe ich dieses kleine Film­chen gedreht. Ich hoffe es gefällt euch? Gerne kommen­tieren!

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